Regeln zum Herbst
Baumblüten im Spätjahr,
deuten auf ein gut' Jahr.
Fällt das Laub im Wald sehr schnell,
ist der Winter bald zur Stell'.
Fällt der erste Schnee in Dreck,
so bleibt der ganze Winter ein Geck.
Fette Vögel und Dachse,
dann pfeift im Winter die Achse.
Hält der Baum die Blätter lang,
macht ein später Winter bang'.
Halten Birk' und Weid' ihr Wipfellaub lange,
ist zeitiger Winter und gut Frühjahr im Gange.
Herbstgewitter bringen Schnee,
doch dem nächsten Jahr kein Weh'.
Im Herbst muß man nicht mehr von Rosen und Tulpen träumen.
Ist im Herbst das Wetter hell,
bringt es Wind und Winter schnell.
Je fetter die Vögel und Dachse sind,
um so kälter erscheint das Christkind.
Je trockener der Herbst,
je kälter der Winter,
je besseres Jahr.
Konnte man den Herbst loben,
wird der Winter stürmen und toben.
Rauhfrost auf der Flur,
milder Witterung Spur.
Rauhfrost in Feld und Garten,
läßt mildes Wetter erwarten.
Späte Rosen im Garten,
lassen den Winter warten.
Treffen die Streichvögel zeitig ein,
wird früh und streng der Winter sein.
Viele Buchnüsse und Eicheln,
dann wird der Winter auch nicht schmeicheln.
Viel Nebel im Herbst deuten auf schneereichen Winter.
Warmer Herbst - langer Winter.
Wenn die Bienen ihre Stöcke früh verkitten,
kommt bald ein harter Winter geritten.
Wenn die Eichen viel Früchte tragen,
wird ein langer Winter tagen.
Wenn die Zugvögel sich vereinen,
wird der Winter bald erscheinen.
Wenn rauh und dick der Hasen Fell,
dann sorg für Holz und Kohle schnell.
Wer den Acker im Herbst nicht stürzt,
hat seine Ernte zur Hälfte gekürzt.
Wer im Herbste hell Wetter will,
hat im Winter der Winde viel.
Will das Laub nicht gern von den Bäumen fallen,
so wird ein kalter Winter erschallen. Wird das Obst sehr langsam reif,
gibt's im Winter statt Eis nur Reif. |